Montag, 29. Januar 2018

Tsavo West

Am Donnerstag verließen wir auch schon wieder den Amboseli Nationalpark und nahmen das nächste Ziel ins Visier: den Tsavo West Nationalpark. Die Fahrt dauerte nur wenige Stunden, eine der kürzesten Etappen, und gegen 12 Uhr waren wir schon da. Dennoch gab es ein paar Stopps mit interessanten Sehenswürdigkeiten unterwegs: zum einen passierten wir die Chyulu Hills, die durch Vulkan Aktivitäten vor ca. 300 Jahren entstanden sind und wo es heute noch ein Lava Meer zu bestaunen gibt. Während der Fahrt erzählte uns Peter wie sich das Verhältnis zum benachbarten Tansania seit dem neuen Präsidenten verändert hat: Einreise nur noch mit Pass statt Ausweis und Kenianische Autos dürfen nicht mehr in die Nationalparks einfahren - keine gute Stimmung.

 Der erste Stopp: Fotoshooting mit dem Kilimandscharo

 
Majestätisch...

 Und: sehr gute Toilette mit "a view"

 
Einfahrt in den National Park

Helga - auch das gehört mal dazu

 
Übrigens: unser Auto mit einem Kilometer stand jenseits der 369000km (erster Motor)

Kurz darauf hielten wir bei den Mzima Spring – einer Wasserquelle und grünen Oase, aus den Chyulu Hills kommend und durch die Lava Steine gereinigt, wo sage und schreibe 282000 Liter Wasser pro Minute fließen. 1966 wurde eine Pipe Line nach Mombasa gebaut um die Umgebung mit Wasser zu versorgen – ohne Pumpe wohl gemerkt, ein Gefälle genügt. Hier gibt es auch viele Tiere zu sehen und einen 30 minütigen Rundgang darf man nur mit einem Ranger mit Waffe machen, der aber sehr schön war.


 Etwas Kultur

 Ungewohntes Bild

 Eingang

 Etwas Informationsmaterial: bitte lesen

 Achtung, Krokodile

 Aussicht I

 Aussicht II

 Krokodil

 Hippos

 Zur Abwechslung mal wieder Menschen

 Die gibt es wirklich überall...

 Unser Ranger Robert

 Viel Eisen in der Erde - rote Farbe. Kurz vor Ankunft haben wir eine Landepiste gekreuzt

Gegen 12 Uhr sind wir dann schon bei unserer Lodge angekommen und wir hatten großes Glück, denn wir residierten in einer besseren Lodge, als eigentlich gebucht bzw. in unseren Reiseunterlagen vermerkt – sehr angenehm. Statt in der Ngulia Safari Lodge wurden wir in der Serena Kilaguni Lodge beherbergt: ein traumhaftes Anwesen mit eigenem Wasserloch, das durch die gesamte Lodge und das Restaurant eingesehen werden kann. Das Mittagessen war spitze und nachmittags entspannten wir ein bisschen am Pool, bevor wir am späten Nachmittag zu einer Pirschfahrt aufgebrochen sind.

 Da sind wir

 Restaurant

 Bar

 Das Badezimmer

 Der Rest vom Zimmer - das beste bisher

 Blick von unserem Balkon auf das Wasserloch - ein Traum

 
Die Zebras stehen in Reihe und Glied
 Sehr gutes Mittagessen

 Pool

 
Kurz vor Abfahrt: Kaffee, ein paar Kekse und ein toller Ausblick

Auf der Pirschfahrt an sich gab es nicht viel Spannendes zu sehen, der Park ist wieder anders als die anderen. Teilweise auch sehr trocken, aber sehr buschig und hügelig, wo es schwer ist Tiere zu spotten. Dafür gab es am Ende dann eine kleine Überraschung: eine leckere Flasche Wein, ein Geschenk von Frank, dem Inhaber des Safari Unternehmen, wo wir gebucht hatten. Alles mitbezahlt, schon klar – trotzdem eine schöne Überraschung für das Ende der (letzten richtigen) Pirschfahrt. Zusammen mit Peter haben wir dann ein Glas bei schöner Aussicht genossen.

 Sieht man überall

 Etwas Neues: eine Eule

Büffel

 
 Gelungene Überraschung

Zurück konnten wir uns dann entscheiden: noch eine Nachtpirschfahrt nach dem Abendessen, von der Lodge organisiert, oder einfach am Wasserloch verweilen, wo auch immer Tiere vorbeikommen? Wir entschieden uns dann für letzteres und genossen den Abend am Wasserloch – allerdings ohne spannende Vorkommnisse, nur Giraffen, Elefanten, Hyänen, Antilopen etc. Wir wurden dann gefragt, ob wir einen „Animal Call“ wollten: das bedeutet, dass man geweckt wird, wenn sich bestimmte Tiere am Wasserloch befinden. Das haben wir natürlich bejaht und uns für Nashörner und Leoparden eingeschrieben, denn die hatten wir beide jeweils erst einmal gesichtet. Voller Hoffnung auf wenig Schlaf und vielen Störungen sind wir dann ins Bett – allerdings vergeblich, niemand weckte uns, dafür gab es aber eine angenehme Nachtruhe.

 Das erste Steak

 
Dazu Wein...

...und Elefanten

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