Man sagt ja so schön: Freitag = Freutag - so aber nicht letzte Woche. Wir verließen bereits um 6:30 Uhr Tsavo West und steuerten nun den Indischen Ozean an, mit der Gewissheit, die Safari würde nun ganz bald enden. Eine Tagesetappe von schlappen 300km, aber für autogeprobte Mitfahrer wie uns natürlich kein Problem. Bei der Ausfahrt aus dem Park entdeckten wir noch ein paar Tiere bevor wir die übliche Reisegeschwindigkeit aufnahmen.
Auch hier wieder: Check Out Karte
Halt an einer Tankstelle
So können die Herrentoiletten auch aussehen
Der schwierigste Abschnitt der Tour: wir mussten durch Mombasa fahren, eine Fähre nutzen und als am Wasser angekommen, Richtung Süden fahren. Mombasa erwies sich jedoch als große Herausforderung: Autos und LKW's ohne Ende. Man könnte sagen, es herrschte Stau - das wäre aber aus meiner Sicht zu kurz gegriffen. Ich würde sagen: Verkehrschaos ohne Ende. Die Straßen gerappelt voll, größtenteils Stillstand und jeder sucht sein Glück in waghalsigen Überholmanövern, Abkürzungen oder wie man sonst überhaupt irgendwie vorankommen kann. Wir selbst mitten drin: Stau auf der Hauptstraße, ab in den Seitenweg, zwei LKW's festgefahren bzw. blockiert, im Rückwärtsgang zurück, noch engere Seitenstraße, wieder zwei LKW's blockiert (da einfach zu eng und kein Platz) - so in etwa spielte es sich ab. Dazu: weit über 30 Grad, alle Fenster offen, aber kaum Fahrtwind, da die meiste Zeit nur langsam voran. Selbst Peter kam ins Schwitzen und war am Ende froh, als wir auf der Fähre waren und das gröbste hinter uns lag ("we are on board"). Ich fragte ihn, ob das normal gewesen sei und er das erwartet hätte, was er nüchtern einfach bejahte. Das Problem: Mombasa ist eine Millionenstadt und der Hafen von massiver Bedeutung, der wichtigste in Ostafrika, aber die Be- und Entladung erfolgt nur mit LKW's - dazu keine richtig ausgebauten Straßen, die dem Volumen auch nur ansatzweise gerecht werden könnten
Ein interessantes Erlebnis - sicher fühlten wir uns trotzdem, auch wenn
das der erste Moment der Reise war, wo wir die Türen von innen verschlossen,
da wir auch an Slums vorbei sind, mit vielen Menschen auf der Straße, wo
jeder sein Glück sucht und man nie so richtig weiß.
Gegen 15 Uhr sind wir dann in unserer nächsten aber auch letzten Safari Unterkunft angekommen, und die sollte es auch in sich haben:
Kutazama. En traumhaftes kleines Anwesen mit nur zwei Suiten und fantastischem Blick von den Shimba Hills auf das Elefantenschutzgebiet Mwaluganje Elephant Sanctuary. Es liegt direkt am Hang und wurde vor ca. 12 Jahren von den Inhabern Gill und Garry, beide englischen Ursprungs, erbaut - sehr privat, idyllisch und exklusiv. Wir bekamen noch ein spätes Lunch, frisch vom Chefkoch zubereitet.
Unsere Liegen am Pool
Unsere Villa
Die zweite Etage unserer Villa - zum Relaxen gedacht
Ebenfalls mit Liegen und Stühlen
Untere Etage: sehr schönes Bett
Infinity Pool
Die Speisekarte für Lunch und Dinner
Blick von oben auf unseren Tisch
Träumchen
Blick von unten auf die Bar und oben die (offene) Küche
Vorspeise
Vielleicht etwas schwer für ein so spätes Mittagessen, lecker war es aber
Hmmmmmm....
Der einzige Wehrmutstropfen: Peter konnte nicht in der Unterkunft schlafen, da es keine Fahrerzimmer gab. Er ist dann zu einem anderen Hotel in der Nähe gefahren und hat dort übernachtet. Das war schon ein komisches Gefühl, als er mal nicht in der Nähe war.
Die Zeit bis zum Abendessen verbrachten wir am Pool, wie sollte es anders sein. Dazu ein schöner Sundowner Cocktail, leise Musik und etwas Erholung. Gegen 20 Uhr startete unser Abendessen, wobei wir noch keinen großen Hunger hatten. Die Unterkunft war super schön, keine Frage. Wir wussten aber vorher auch nicht wie exklusiv, edel aber auch einsam es sein würde, denn wir waren an dem Tag die einzigen Gäste - ganz anderes Feeling als die Tage zuvor.
Service wird über ein Walkie Talkie bestellt (auch eine Premiere)
Und der Chefkoch persönlich bringt die Drinks
Tiere gehören aber auch dazu: Fledermäuse bspw.
Das Bett vorbereitet, wieder mit Netzen
Busch Babys wurde mit Bananen gefüttert
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