Auch nicht selten: Straßen und Wege voller Tiere bei der Abfahrt aus der Mara
Kühlbox gepackt
Auch noch nie gesehen: Beim Tanken wird die eine Seite angehoben, damit mehr rein passt
Kibera im Südwesten von Nairobi - größter Slum von ganz Afrika - ca. 1 Mio Menschen leben dort
Spätestens alle 2h haben wir eine kleine Pause gemacht.
Peter rauchte ein Pfeifchen und bekam einen Kaffee während wir auf Toilette
konnten. Wir hielten immer bei so kleinen und sicheren Geschäften, wo man
gratis auf Toilette und danach natürlich auch Souvenirs shoppen konnte. Die
Preise werden natürlich verhandelt, das ganze läuft aber wesentlich angenehmer
ab als in anderen Ländern. Spezialpreise bekommen die „First customer of the
day“ und überhaupt sollen die Geschäfte beide Parteien glücklich und zufrieden machen.
Unser Stop für ein kleines Mittagessen, Peter am Telefon
Hinten raus auch eine schöne Anlage
Ein Beispiel eines gut sortierten Souvenir Fachgeschäfts
Peter hat spätestens an diesem Tag seine Qualitäten als
Fahrer und Guide gezeigt: souverän und sicher haben wir die nicht einfache
Strecke gemeistert: wo überholt werden konnte, hat er überholt, wo es nicht
ging, haben wir es gelassen, aber stets mit einem spürbaren Drang und Zug voran,
hinterherfahren ist auch nicht sein Hobby - dennoch habe ich nicht einmal mitgebremst. Es waren unglaublich viele LKW’s
unterwegs, die sich auch gegenseitig überholten und ausbremsten, jede Richtung
hat auch nur eine Spur. Wir sind an vielen Unfällen vorbei: vom harmlosen
Blechschaden bei einem Auffahrunfall direkt vor uns, bis hin zu einem max. 5
Minuten alten Unfall mit (wir vermuten) 2 LKW, wo bei dem einen die Fahrerzelle
vorne total zerflettert war und der Fahrer von mehreren Leuten in einem Laken
aus dem Auto getragen wurde. Das sah richtig übel aus und wir waren froh, als
wir von der Straße runter waren.
Irgendwann sind wir dann angekommen und das Muster wurde dann auch langsam erkennbar: bei Ankunft erhält man erstmal frische Obstsäfte und ein feuchtes Tuch, um sich vom Staub zu befreien und sich frisch machen zu können. Parallel wird der Check-In erledigt und danach werden die Koffer zur Unterkunft getragen – in der Sentrim Amboseli Lodge hatten wir ein schönes großes Zelt. Dort werden nochmal alle Schikanen und Feinheiten erklärt: Warmwasser- und Stromzeiten, Verschluss des Zeltes, die relevanten Lichtschalter etc.
Eingang der Lodge - Sentrim Amboseli Lodge Hotel
Unser bescheidenes Zelt (mit Terrasse)
Der Haupteingang
Das Innere - sehr schön
Das Bad
Blick von unserer kleinen Terrasse auf den Kili
Das Restaurant in der Abendsonne
Unterkunft: sehr gut! Die Zelte waren komfortabel und groß,
sehr sauber und schick in die Anlage integriert. Es gab wieder einen Pool und
ein schönes Restaurant. Das Abendessen: wie erwartet und gewohnt: Reis,
Kartoffeln, Gemüse und zwei Fleischsorten: Hähnchen + Zugabe. Dazu gibt es aber
immer noch eine „Show Cooking“ Einlage, wo nochmal etwas frisch vor den Augen
der Gäste zubereitet wird (bspw. Pizza oder frische Wok Gerichte) sowie viele
Beilagen, Desserts, Suppen – aber das Rahmen ist relativ fix.
Nach dem Abendessen ging es dann wieder flott ins Bett – am
nächsten Tag hatten wir zwei Pirschfahrten: eine am Morgen, eine am späten
Nachmittag. Der Nationalpark an sich ist komplett anders als die Masai Mara: sehr
flach und sehr trocken. Peter hat erzählt, dass auch hier der Klimawandel
spürbar ist. In den letzten 10 Jahren ist es sehr trocken geworden und auch der
Kilimandscharo wird bald, vielleicht schon 2020, keinen Schnee mehr tragen.
Die Pirschfahrten waren gut, wir haben viele Elefanten und
Löwen entdeckt, aber wie erwartet keine Nashörner oder Leoparden. Das Highlight
war ein Elefantenbaby, das etwa erst eine Stunde zuvor auf die Welt gekommen
war. Das Baby verbringt zuvor ca. 22 Monate im Bauch der Mutter, die selbst in
5 Jahren nur 3 Tage fruchtbar ist – bemerkenswert. Ansonsten gab es auch
Hippos, Büffel, Hyänen und Storche aus Europa.
Einfahrt durch das Kimana Kate am Morgen
Die Tickets, hochformal und gestempelt
Eine Hyäne
Stets interessant: wenn eine Herde gespannt in eine Richtung schaut...
...ist meistens Gefahr in der Nähe: hier ein Löwe auf der Lauer
Elis
Das Neugeborene mit der Mama
Noch mehr
Eine kurze Pause in der Oltuka Lodge - eine sehr schöne Anlage
...und auch entsprechend bewertet und angepriesen
Blick in den "Garten" (hinten raus) mit Blick in die Ferne und zu den Tieren
Ein Hippo mit Elefanten im Hintergrund
Eine Elefanten Karawane
Auch das gehört dazu...ein ehemaliges Zebra, kein Knochen oder Teil darf entfernt werden
Zebras und Giraffen im Hintergrund
Büffel
Ein Löwe
Die Zeit zwischen den Fahrten verbrachten wir am Pool und
tankten ordentlich Sonne, denn Tanning sollte ja nicht zu kurz kommen. Der
Abend verlief unspektakulär ohne besondere Vorkommnisse – Essen wie gehabt,
sehr gut und dann relativ früh in die Heia.
Entspannung pur
Bar neben dem Restaurant
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen