Die Fahrt begann vielversprechend: wir sahen wieder
Geparden, einmal einen alleine durch die Savanne streifend und einmal zwei im
Gras liegend. Sehr schön! Wir fuhren sehr viel ab und konnten dann auch viele
Elefanten entdecken, die sich ja nun wirklich nicht leicht verstecken können.
Von Weitem sahen wir eine Herde von Büffeln, mind. 100 Exemplare. Noch vor
Lunch sahen wir eine Löwenfamilie, nur der Papa fehlte. Drei Ladies und 12 Babys,
wie wir im Nachhinein per Funk erfuhren. Wir konnten nicht lange am Baum
bleiben, da man sich eigentlich nicht abseits der Wege aufhalten darf, hielten
wir nur kurz - wir wollten ja keine zweite Strafe riskieren.
Das erste Highlight des Tages
Zwei Geparden...
Auf der Lauer
Ein einsamer Büffel
Derselbe
Löwen
Etwas näher
Mit den vielen Babys
Ein Elefant (links)
Ein paar mehr
Danach ging es bis an die Grenze von Tansania und dem Mara
River, wo jedes Jahr ab Ende August bis Oktober die „Große Migration“
stattfindet. Wenn die Serengeti in Tansania nicht mehr viel zum Fressen
hergibt, wandern Millionen von Gnus und andere Tiere über die Grenze. Da wir gerad Ende Januar
haben, gab’s das Spektakel natürlich nicht zu sehen. Trotzdem haben wir
Krokodile und Flusspferde gesehen.
Das erste Foto mit unserem Guide, Peter: Nikki in Tansania, Erik in Kenia, Peter auf dem Grenzstreifen
Danach ging es direkt weiter
Der Mara River: auf dem ersten Blick: unscheinbar
Bei näherer Betrachtung und Zoom: Links ein Krokodil, rechts zwei Hippos
Ja, denn ohne Guide kann es gefährlich werden
Denn unweit gibt es sehr viele Hippos: die meisten Todesfälle durch Tiere in Afrika sind auf Hippos zurückzuführen (Quelle: Guide in Südafrika - wir erinnern uns)
Beeindruckend
Romantisches Picknick Mittagessen
Nach unserem Picknick Lunch ging es dann langsam wieder
zurück. Nach einer Weile und wenig Sehenswertem machte sich wieder Aufregung
breit: wir sahen von weitem mehrere Autos stehen und es wurde wieder gefunkt,
da musste also etwas sein. Wir näherten uns und da war er tatsächlich: ein
LEOPARD! Mit bloßem Auge nur für geschulte Tierbeobachter zu entdecken, aber
durch ein Fernglas und Kameras mit Zoom blieben keine Zweifel offen.
Mission erfüllt, die Big Five gesehen – ab jetzt war
eigentlich alles Zugabe. Wir sahen auf dem Rückweg dann auch nicht mehr so
viel, die Mittagssonne war so heiß, dass sich die Tiere kaum zeigten. Wir waren
aber super zufrieden und sind glücklich gegen 15:30 Uhr in die Lodge. Man muss
aber auch sagen, dass die Guides untereinander gut zusammenarbeiten. Wenn etwas
Interessantes gesichtet wird, greifen die Guides zum Funkgerät und teilen es
mit. Es sind also nicht nur eine Ansammlung von Autos, die zeigen, da ist
etwas, sondern man hat noch andere Hilfsmittel. Es war bis dato jedenfalls der
erste gesichtete Leopard in dem Park.
Die Zeit bis zum Abendessen verbrachten wir dann am Pool und
genossen ein paar Kaltgetränke. Was will man mehr außer der Sonne, dem blauen
Himmel und angenehmen 30 Grad? Zum
Abendessen gibt es nichts zu sagen, ein gutes Buffet und frische Mini Pizzen
mit Wein bei schönem Ambiente.


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