Samstag, 27. Januar 2018

Der zweite Tag in der Mara

Unser zweiter Tag in der Masai Mara begann am Montag so früh wie jeder Tag. 6:45 Uhr brachen wir auf eine ganztägige Pirschfahrt auf. Der Vortag lief schon sehr gut, sodass wir entspannt starten konnten. Die Tagesziele: Elefanten und den Leoparden – die zwei fehlten noch für die Big Five und wir alle wissen ja, wie schwierig es ist den Leoparden zu finden und sehen.

Der Tag beginnt mit einem Frühstück 

Die Fahrt begann vielversprechend: wir sahen wieder Geparden, einmal einen alleine durch die Savanne streifend und einmal zwei im Gras liegend. Sehr schön! Wir fuhren sehr viel ab und konnten dann auch viele Elefanten entdecken, die sich ja nun wirklich nicht leicht verstecken können. Von Weitem sahen wir eine Herde von Büffeln, mind. 100 Exemplare. Noch vor Lunch sahen wir eine Löwenfamilie, nur der Papa fehlte. Drei Ladies und 12 Babys, wie wir im Nachhinein per Funk erfuhren. Wir konnten nicht lange am Baum bleiben, da man sich eigentlich nicht abseits der Wege aufhalten darf, hielten wir nur kurz - wir wollten ja keine zweite Strafe riskieren.

Das erste Highlight des Tages

Zwei Geparden...

 
Auf der Lauer

Ein einsamer Büffel

 
Derselbe

 Löwen

 
Etwas näher 

 Mit den vielen Babys

Ein Elefant (links)

Ein paar mehr

Danach ging es bis an die Grenze von Tansania und dem Mara River, wo jedes Jahr ab Ende August bis Oktober die „Große Migration“ stattfindet. Wenn die Serengeti in Tansania nicht mehr viel zum Fressen hergibt, wandern Millionen von Gnus und andere Tiere über die Grenze. Da wir gerad Ende Januar haben, gab’s das Spektakel natürlich nicht zu sehen. Trotzdem haben wir Krokodile und Flusspferde gesehen.

Das erste Foto mit unserem Guide, Peter: Nikki in Tansania, Erik in Kenia, Peter auf dem Grenzstreifen

Danach ging es direkt weiter

Der Mara River: auf dem ersten Blick: unscheinbar

 
 Bei näherer Betrachtung und Zoom: Links ein Krokodil, rechts zwei Hippos

Ja, denn ohne Guide kann es gefährlich werden

Denn unweit gibt es sehr viele Hippos: die meisten Todesfälle durch Tiere in Afrika sind auf Hippos zurückzuführen (Quelle: Guide in Südafrika - wir erinnern uns)

Beeindruckend

Romantisches Picknick Mittagessen

 Der Inhalt: reichhaltig, in der Alufolie befand sich eine Hähnchenkeule


Gute Laune

Nach unserem Picknick Lunch ging es dann langsam wieder zurück. Nach einer Weile und wenig Sehenswertem machte sich wieder Aufregung breit: wir sahen von weitem mehrere Autos stehen und es wurde wieder gefunkt, da musste also etwas sein. Wir näherten uns und da war er tatsächlich: ein LEOPARD! Mit bloßem Auge nur für geschulte Tierbeobachter zu entdecken, aber durch ein Fernglas und Kameras mit Zoom blieben keine Zweifel offen.

Da ist er

Eindeutig...

Nicht zu verkennen

Mission erfüllt, die Big Five gesehen – ab jetzt war eigentlich alles Zugabe. Wir sahen auf dem Rückweg dann auch nicht mehr so viel, die Mittagssonne war so heiß, dass sich die Tiere kaum zeigten. Wir waren aber super zufrieden und sind glücklich gegen 15:30 Uhr in die Lodge. Man muss aber auch sagen, dass die Guides untereinander gut zusammenarbeiten. Wenn etwas Interessantes gesichtet wird, greifen die Guides zum Funkgerät und teilen es mit. Es sind also nicht nur eine Ansammlung von Autos, die zeigen, da ist etwas, sondern man hat noch andere Hilfsmittel. Es war bis dato jedenfalls der erste gesichtete Leopard in dem Park.

Zurück in der Lodge: schon alles angerichtet für das Abendessen


Am Pool

Die Zeit bis zum Abendessen verbrachten wir dann am Pool und genossen ein paar Kaltgetränke. Was will man mehr außer der Sonne, dem blauen Himmel und angenehmen 30 Grad? Zum Abendessen gibt es nichts zu sagen, ein gutes Buffet und frische Mini Pizzen mit Wein bei schönem Ambiente.

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